Wildlife Film Productions

 

 

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  AUSSTRAHLUNG MONTAG, 01.12.2025  

 20:15 Uhr auf ServusTV - Bergwelten

Die ungezähmte Kraft – Nationalpark Hohe Tauern Salzburg

Der Nationalpark Hohe Tauern Salzburg – Naturraum der Extreme und Entdeckungen 

Der Nationalpark Hohe Tauern ist ein Naturraum der Extreme – und ein Schatzhaus für Geschichten. Der Film beginnt im tiefen Winter, wenn Lawinen durch die Täler donnern und das Wild um sein Überleben kämpft. Berufsjäger Michael Lacker sorgt gemeinsam mit einem Ranger dafür, dass Rot- und Gamswild in dieser harten Zeit übersteht. Zugleich liefert die Forschung im Park wertvolle Einblicke: Mit Sendern ausgestattete Tiere verraten, wie sie sich im Gebirge bewegen und anpassen.

Ein weiterer Höhepunkt führt hinauf auf den Sonnblick. In 3.106 Meter Höhe thront das Observatorium, das bereits 1886 gegründet wurde und seitdem nahezu ununterbrochen Wetterdaten liefert. Heute zählt die Messreihe zu den ältesten und wertvollsten weltweit. Hier wird nicht nur Wetter beobachtet, sondern auch Klimageschichte geschrieben. Die Daten sind für Forscherinnen und Forscher auf der ganzen Welt zugänglich und machen die Folgen des Klimawandels sichtbar: schmelzende Gletscher, tauender Permafrost.

Im Frühling kehrt Leben zurück. Begleitet von den Nationalparkmitarbeitern Matthias Lehnart und Michael Knollseisen führt der Weg zu einem Bartgeierhorst. Doch die größte Überraschung liegt sprichwörtlich zu ihren Füßen: eine Kreuzotterpaarung mit einem Dutzend Schlangen – ein seltenes Naturschauspiel, das zur Hauptgeschichte dieses Abschnitts wird.

Auch die Geologie der Hohen Tauern rückt in den Fokus. Forscher Markus Keuschnig von der Georesearch Austria untersucht im Sattelkar im Obersulzbachtal ein Gebiet, das permanent in Bewegung ist. Steinschlag und Hangrutschungen machen deutlich, wie dynamisch und verletzlich der Hochgebirgsraum ist. Zum Abschluss begleitet der Film einen Mineraliensucher. Seine Funde sind nicht nur Schätze für Sammler, sondern liefern auch wertvolles Wissen über die Entstehungsgeschichte des Gebirges. Zunächst bleibt seine Suche ohne Erfolg, doch am Ende des Sommers gelingt ihm ein Glücksfund: ein prachtvoller Bergkristall. Damit schließt sich der Kreis, und der Film endet mit einem Bild, das den Nationalpark als Naturraum voller Geheimnisse und Entdeckungen zeigt.

  AUSSTRAHLUNG MONTAG, 03.11.2025  

 20:15 Uhr auf ServusTV - Bergwelten

Die wilde Kraft – Nationalpark Hohe Tauern Tirol

Der Tiroler Teil des Nationalparks Hohe Tauern ist eine der letzten unberührten und wildesten Regionen der Alpen. Geprägt von gewaltigen Gletschern, steilen Tälern, kristallklaren Bergseen und atemberaubenden Gipfeln, bleibt diese Region ein Ort der ungezähmten Natur. 

Im Mittelpunkt des Films stehen die faszinierenden Arbeiten von Wissenschaftlern, die die Veränderungen in dieser extremen Umgebung erforschen. Andrea Fischer, 2023 zur „Wissenschaftlerin des Jahres“ gekürt, führt uns in die Welt der Gletscherforschung und nimmt uns mit auf eine spannende Gletschermessung am Mullwitzkees, einem der bekanntesten Gletscher im Nationalpark. Fischer und ihr Team haben die Aufgabe, die Gletscherentwicklung und ihre rasante Rückziehung zu überwachen - eine Arbeit, die zunehmend drängender wird, da der Klimawandel die Alpenregion massiv verändert. Ihre präzisen Messungen und Analysen liefern wertvolle Daten über das Tempo des Gletscherschwunds und die Auswirkungen auf die umliegenden Ökosysteme. Dabei ist Fischer nicht nur eine Expertin, sondern auch eine der treibenden Kräfte in der Klimaforschung, deren Arbeiten weit über den Alpenraum hinaus Beachtung finden.

Doch der Film wirft auch einen Blick auf die faszinierenden Tier- und Pflanzenwelten, die in dieser rauen Bergwelt gedeihen. Gunther Gressmann, ein erfahrener Wildbiologe, begleitet uns in die Welt der Schneehühner und erzählt von seiner jahrelangen Forschung zur Art und ihren Herausforderungen durch den Klimawandel. Durch seine Arbeit wird deutlich, wie sehr das schmelzende Eis und die zunehmende Erwärmung das Leben von Wildtieren beeinflussen - und wie wichtig es ist, diese Zusammenhänge zu verstehen, um die Zukunft dieser einzigartigen Art zu sichern.

Neben der wissenschaftlichen Arbeit im Bereich der Gletscher- und Tierforschung zeigt der Film auch das harte Leben der Bergbauern und Handwerker, die in dieser entlegenen Region leben und arbeiten. Matthias Berger, ein leidenschaftlicher Bergbauer, bewirtschaftet eine der steilsten Almen im Nationalpark und bringt die Almmahd im schwierigsten Gelände mit Hingabe und viel Schweiß unter Kontrolle. Durch seine Arbeit wird sichtbar, wie sich das Leben der Bergbauern in dieser alpinen Umgebung verändert hat und welche Herausforderungen der Klimawandel für ihre traditionelle Lebensweise mit sich bringt.

Aber nicht nur die Bauern tragen dazu bei, dass das Gebirgssystem funktionstüchtig bleibt. Wegbauer haben eine ebenso wichtige Aufgabe: Sie halten mit viel Handarbeit und Seilsicherungen die steilen, oft gefährlichen Bergwege instand, die den Zugang zu den abgelegenen Tälern und Gipfeln des Nationalparks ermöglichen. Diese Arbeiten sind nicht nur für die Forschung und den Naturschutz unerlässlich, sondern auch für die Sicherheit der Wanderer und Bergsteiger, die regelmäßig in die Region kommen. Der Hüttenwirt Markus vom Defreggerhaus führt uns in den Alltag einer der höchstgelegenen Berghütten der Region. Mit unermüdlichem Einsatz und viel Herzblut sorgt er dafür, dass die Gäste in dieser abgelegenen Region nicht nur Verpflegung, sondern auch ein Stück Gebirgserlebnis in seiner reinsten Form erfahren können. Zwischen steilen Felsen und unberührter Natur sorgt Markus für ein kleines Stück Heimat mitten in den Alpen.

Fuchs
Gams
Schmetterling
Otmar Rabe